Die stark gestiegenen Treibstoffpreise belasten nicht nur Privatpersonen, sondern auch die Landwirtschaft. Laut TCS-Benzinpreisradar verteuert sich Bleifrei seit Jahresbeginn von 1,65 auf 1,89 Franken pro Liter, Bleifrei 98 von 1,75 auf 2,00 Franken. Diesel klettert sogar von 1,78 auf 2,24 Franken – ein Plus von rund 26 %.

Für landwirtschaftliche Betriebe, die auf dieselbetriebene Traktoren, Erntemaschinen und Transportfahrzeuge angewiesen sind, schlagen diese Mehrkosten direkt auf die Produktionskosten durch. Auch die Transport- und Logistikbranche spürt die Auswirkungen deutlich. Der Verband ASTAG (Schweizerischer Nutzfahrzeugverband) betont, dass er weder
Preisempfehlungen abgibt noch die Tarife seiner Mitgliedsunternehmen beeinflusst; seine Kalkulationstools dienen lediglich der betriebswirtschaftlichen Orientierung. Die Entscheidung obliege jedem Unternehmen selbst.
Für die Landwirtschaft bedeutet dies: Höhere Dieselpreise treffen die Betriebe doppelt – über den eigenen Verbrauch auf Hof und Feld sowie über steigende Transportkosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
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