Aufgrund der bevorstehenden Feiertage und der fortschreitenden Ausbreitung des Schädlings lanciert das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) die Kampagne «Stopp Japankäfer». Reisende aus Befallsgebieten in der Schweiz und Norditalien sind dringend aufgerufen, Fahrzeuge und Gepäck vor der Heimreise zu kontrollieren.
Der Japankäfer ist ein gefrässiger Schadorganismus, der in der Landwirtschaft grosse Schäden anrichten und ganze Ernten zerstören kann. Er frisst über 400 verschiedene Pflanzen – von Obstbäumen und Weinreben über Rosen bis zu grossen Linden im Park. Mit der neuen Sensibilisierungskampagne ruft das BLW die Bürgerinnen und Bürger zu erhöhter Wachsamkeit auf, um die Verbreitung des Käfers zu verlangsamen.
Eine Hauptursache für das Auftreten des Japankäfers in neuen Regionen ist das unbemerkte Mitreisen durch den Menschen. Erwachsene Käfer verstecken sich gerne in Pflanzen oder Grünabfällen und reisen als blinde Passagiere in Autos, Zügen und Flugzeugen mit. Auch die Eier und Larven des Schädlings können leicht über verschleppte Erde in neue Gebiete gelangen.
Um zu verhindern, dass der Schädling weiter verschleppt wird, sind nun vor allem Reisende gefragt. Wer aus den folgenden Regionen zurückkehrt, sollte wissen, wie der Käfer aussieht, und vor der Abfahrt zwingend das Gepäck sowie das Fahrzeug gründlich überprüfen:
Die Vorgabe bei einer Entdeckung ist deutlich: Wer einen Japankäfer im Gepäck oder am Fahrzeug findet, macht ihn sofort unschädlich und meldet den Fund dem zuständigen kantonalen Pflanzenschutzdienst. Spezielle Checklisten für die Heimreise aus dem Süden stehen bereit, um Reisende bei der Kontrolle zu unterstützen und die heimische Landwirtschaft wirksam zu schützen.
Wie man den Käfer erkennt und weitere wichtige Infos finden Sie auf der Website vom Bund.
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